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Kontaktformulare, Verschlüsselung und Datenschutzhinweis

Aus der aktuellen Gesetzeslage (IT-Sicherheitsgesetz / TMG) lässt sich ableiten, dass Kontaktformulare nur noch verschlüsselt den Besuchern angeboten werden dürfen. Auf die Umsetzung beharrt bis jetzt nur das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht.Die Browser Chrome und Firefox setzen seit kurzem noch einen drauf. Sofern keine Verschlüsselung vorliegt,  zeigen sie bei allen Formularen, in die persönliche Daten eingegeben werden, dem Besucher eine Warnung an.

Im Chrome ist dies ein dezenter Hinweis, in Firefox eine direkte Warnung:

Warnung bei Eingabe in Firefox-Formularfeld

Mancher Besucher oder auch Website-Betreiber wird sich darüber wundern oder den Login abbrechen. Grundsätzlich ist die Seite natürlich nicht unsicherer als vorher. Die Browserhersteller versuchen jedoch den Umstieg auf eine Verschlüsselung zu forcieren.

Sofern Sie auf Ihrer Website Logins zur Verfügung stellen, empfehlen wir zu der Domain eine verschlüsselte Übertragung einrichten zu lassen. Rein technisch lassen sich die meisten Websites bereits mit „https://“ verschlüsselt aufrufen, jedoch fehlt ein Zertifikat, welches die Authentizität der Verschlüsselung bestätigt. Dazu fehlt ein Mechanismus, der die verschlüsselte Nutzung erzwingt.

Die notwendigen Zertifikate können serverseitig zugebucht und müssen in Intervallen (meist jährlich) verlängert werden.

Nutzt eine Website die Verschlüsselung, wird dies von Google als ein positiver Faktor für das Such-Ranking gewertet. Das erhöht bei Webnutzern mit Hintergrundwissen das Vertrauen in Ihre Website.

Gleichzeitig empfehlen wir, im Datenschutzhinweis der Website einen Passus bzgl. des Kontaktformulares aufzunehmen. Daraus sollte hervorgehen, was mit den übermittelten Daten aus einem Kontaktformular passiert.

Für mehr Informationen sprechen Sie uns einfach an.



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